Anwalt für Arbeitsrecht in Uetersen: Fachanwälte von Bergner und Özkan

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Sie suchen einen kompetenten Awalt für Arbeitsrecht in Uetersen? Das Wir-sind-Arbeitsrecht-Netzwerk ist ab sofort auch in der Rosenstadt vertreten. Die Fachanwälte Nils von Bergner und Ali Özkan haben ein Büro in der Uetensener Innenstadt eröffnet und stehen Ihnen ab sofort mit Rat und Tat zur Seite.

Anwalt Arbeitsrecht Uetersen: Kompetenz durch Erfahrung und Spezialisierung

Das deutsche Arbeitsrecht ist umfangreich und kompliziert. Seriöse und qualitativ hochwertige Rechtsberatung in diesem Bereich erfordert daher eine intensive Beschäftigung mit den Rechtsgrundlagen und eine ständige Weiterbildung. Die Rechtsanwälte von Bergner und Özkan sind Fachanwälte für Arbeitsrecht und beschäftigen seit Jahren täglich mit allen typischen und untypischen Fallkonstellationen im Bereich des Arbeitsrechts. Beispielhaft handelt es sich dabei um Fragen zu:

■ Kündigung und Kündigungsschutz

■ Abfindung

■ Aufhebungsvertrag und Abwicklungsvertrag 

■ Abmahnung und Versetzung

■ Befristung und Teilzeit

■ Lohn und Gehalt

■ Mutterschutz und Elterngeld

■ Urlaub

■ Zeugnis

■ Mobbing

Anwalt Arbeitsrecht Uetersen: Fachanwälte für Uetersen und Umgebung

Die Kanzlei der Rechtsanwälte von Bergner und Özkan befindet sich in der Kreuzstraße, nahe des Klosters. Parkplätze finden Sie vor dem Haus und in den umliegenden Straßen. Auch eine Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe. Aufgrund der guten Verkehrsanbindung können Sie die Kanzlei auch aus angrenzenden Gemeinden gut erreichen, z.B. aus Tornesch oder Elmshorn.

Rechtsanwälte von Bergner und Özkan – Fachanwälte für Arbeitsrecht

Kanzlei Uetersen
Kreuzstraße 2
25436 Uetersen

Fon 04122 / 98 27 158
Fax 04122- 98 27 159
E-Mail: info[at]vboe.de

www.rechtsanwalt-uetersen.de

Anwalt Arbeitsrecht Uetersen: Arbeitsrecht aktuell

Sexuelle Diskriminierung: nicht jede Berührung ist Belästigung

Nicht jede Berührung von Arbeitskollegen ist als sexuelle Diskriminierung zu qualifizieren, hat kürzlich das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg entschieden. Einen Kollegen bei einem betrieblichen Abendessen von hinten zu umarmen und für einige Sekunden an sich zu pressen, gelte nach Ansicht der Richter nicht als sexueller Übergriff und rechtfertige daher keine fristlose Kündigung (Urteil vom 17.07.2013; Az.: 13 Sa 141/12).

In dem entschiedenen Fall nahm ein 40-jähriger Vertriebsingenieur bei einem Abendessen während einer Vertriebskonferenz  die beschriebene Handlung an einem Kollegen vor. Der betroffene Mann beschwerte sich einen Monat später bei seinem Vorgesetzten. Daraufhin kündigte das arbeitgebende Maschinenbauunternehmen dem Ingenieur wegen sexueller Belästigung nach 13 Jahren Betriebszugehörigkeit.

Das Landesarbeitsgericht entschied nun, dass die vorgenommene Handlung keine Rechtfertigung für eine fristlose Entlassung sei. Zwar könne grundsätzlich eine sexuelle Belästigung die sofortige Kündigung rechtfertigen. In ihr liege jedoch kein „absoluter“ Kündigungsgrund nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, so dass stets der Einzelfall abzuwägen sein. Darüber hinaus seien alle Reaktionsmöglichkeiten vor einer Kündigung auszuschöpfen, wie zum Beispiel die Versetzung oder die Abmahnung.

In dem vorliegenden Fall handelte es sich nach Ansicht der Richter lediglich um einen einmaligen Pflichtverstoß des Arbeitnehmers, nicht jedoch eine sexuelle Belästigung. Der Vorfall habe sich in einer geselligen und eher freundschaftlichen Atmosphäre ereignet. Darüber hinaus habe der betroffene Arbeitnehmer selbst die Handlung eher als Andeutung auf sein Übergewicht gedeutet.

Anwalt Arbeitsrecht Uetersen ■ Kündigung ■ Abfindung