Arbeitsrecht Kündigung Arbeitnehmer – Rechtsanwalt Jannack Dortmund

Wie kann mir das Arbeitsrecht bei einer Kündigung im Arbeitsvertrag helfen?

Torsten Jannack – Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Dortmund erklärt die wichtigsten Punkte:

Das Arbeitsrecht kann für Arbeitnehmer im Falle einer Kündigung eine große Rolle spielen. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer zumeist mit der Situation überfordert, wenn sie plötzlich eine Kündigung von ihrem Arbeitgeber in den Händen halten. Doch häufig hilft der Gang zum Fachanwalt für Arbeitsrecht, um zu überprüfen, ob der Arbeitgeber überhaupt kündigen durfte und ob die Kündigung für den Arbeitnehmer überhaupt wirksam war. Denn das Arbeitsrecht hält eine Vielzahl von Vorschriften bereit, die bei einer Kündigung eingehalten werden müssen, egal ob die Kündigung von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ausgesprochen wird.BVB 1

Die Kündigung stellt im Arbeitsrecht eine einseitige Aufhebung des Arbeitsvertrages dar. Dabei kann sowohl der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer diese einseitige Aufhebung vornehmen.

 

Arbeitsrecht Kündigung Arbeitnehmer – Torsten Jannack ist Spezialist für Kündigungsfälle

Das Arbeitsrecht unterscheidet zudem unter verschiedenen Kündigungen. Auf der einen Seite stehen die außerordentlichen Kündigungen. Zu den außerordentlichen Kündigungen zählen im Arbeitsrecht auch die fristlosen Kündigungen. Damit ein Arbeitgeber oder ein Arbeitnehmer eine außerordentliche Kündigung erteilen kann, muss zunächst ein wichtiger Grund vorliegen, der das weitere Festhalten am bestehenden Arbeitsvertrag für eine der beiden Parteien, also Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, unzumutbar macht. Die außerordentliche Kündigung weist dabei die Besonderheit auf, dass sie sofort vollzogen werden kann, die sonst geltenden Kündigungsvorschriften aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag müssen somit nicht gewahrt werden. Anderes gilt hingegen für die ordentliche Kündigung. Sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer können das Arbeitsverhältnis mit einer ordentlichen Kündigung beenden. Allerdings müssen bei der ordentlichen Kündigung die festgelegten Kündigungsfristen gewahrt werden. Diese können sich dabei aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag oder aber aus einer Betriebsvereinbarung ergeben. Eine weitere Kündigungsart stellt im Arbeitsrecht die so genannte Änderungskündigung dar. Dabei wird das bisher bestehende Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgelöst und unter neuen, vorher vereinbarten Bedingungen, fortgesetzt.
Grundsätzlich gelten für jede Kündigung bestimmte Vorschriften des Arbeitsrechts, die auch eingehalten werden müssen, da die Kündigung ansonsten unwirksam ist. Zunächst bedarf eine Kündigung gem. §623 BGB der Schriftform, das heißt die Kündigung muss schriftlich ergehen. Allerdings sind Kündigungen per E-Mail oder Fax unzulässig. In der Regel muss eine Kündigung im Arbeitsrecht, egal ob sie von Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ausgesprochen wird, nicht begründet werden.

Torsten Jannack ist mit seiner Kanzlei in der Dortmunder Innenstadt Spezialist für Kündigungen und Abfindungsverhandlungen. Auch in Fällen, in denen wenig zu erwarten ist, kann trotzdem mit etwas Glück ein Formfehler oder eine falsche Begründung im Gericht das Blatt wenden.RA Thorsten Jannack 001

Auch muss der allgemeine Kündigungsschutz, den das Arbeitsrecht für bestimmte Arbeitnehmer bereit hält, beachtet werden, denn fällt ein Arbeitsverhältnis unter den allgemeinen Kündigungsschutz, so darf der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer nur eine aus personenbedingten, verhaltensbedingten oder betriebsbedingten Kündigung aussprechen. Ist weiterhin im Unternehmen ein Betriebsrat aktiv, so muss auch dieser zur Kündigung des Arbeitnehmers angehört werden. Wurde eine dieser Vorschriften nicht beachtete, wurde also beispielsweise der Betriebsrat nicht angehört oder erging die Kündigung per E-Mail, so ist die Kündigung unwirksam.

Erhält ein Arbeitnehmer eine Kündigung, so hält das Arbeitsrecht für ihn die Möglichkeit bereit, dagegen zu klagen. Dafür muss er innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen. Lässt der Arbeitnehmer diese Frist verstreichen, so wird die Kündigung mit Ablauf der Frist automatisch wirksam, auch wenn die Kündigung grobe Fehler enthält, die ansonsten zur Unwirksam geführt hätten.

Um ein bestmögliches Endergebnis zu erzielen sollten Arbeitnehmer im Falle einer Kündigung den Gang zum Rechtsanwalt deshalb nicht scheuen.

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Torsten JannackDormund 1
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