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Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin

Sie suchen nach "Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin"? Als Fachanwälte für Arbeitsrecht vertreten wir Arbeitnehmer und Betriebsräte. Unsere Kompetenz umfasst alle Gebiete des Arbeits- und allgemeinen Dienstvertragsrechts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt beim Kündigungsschutz im Individual- und Betriebsverfassungsrecht.

Da Arbeitsrechtssachen schnell gelöst werden sollten, gibt es bei uns grundsätzlich umgehend einen ersten Beratungstermin. Wenn möglich noch am selben Tag, sonst tags darauf.

Rufen Sie uns an: 0800 - 800 54321

Von Montag bis Freitag zwischen 10 & 18 Uhr - kostenfrei aus dem Festnetz!



Fachanwalt für Arbeitsrecht

Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht wird vorrangig bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch Kündigung eingeschaltet. Unter Kündigung versteht man die einseite Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber. Zu einer Beendigung des Vertrages kommt es, wenn ein Arbeitsvertrag vor Ablauf der Vertragsdauer beendet werden soll. Ist die Kündigung durch den Arbeitnehmer erklärt, so resultieren hieraus in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht meistens keine juristische Folgen. Allein durch die Verweigerung des Arbeitnehmers, nach der Kündigung noch seine vertraglichen Pflichten bis zum Ende zu leisten, verursachen in einigen Fällen Gründe für Auseinandersetzungen.

Kritisch hingegen ist nicht nur aus Sicht von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht regelmäßig die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch das Unternehmen. Das gilt auch, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu einem Aufhebungsvertrag zwingen will. Dann ist meistens guter Rat teuer. Immerhin ist das Arbeitsverhältnis die Exitenzgrundlage des Arbeitnehmers und seiner Familie. Bei einer ausgesprochenen Kündigung, oder wenn diese droht, ist das Einschalten eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht zwingend notwendig.

Der Fachanwalt für Arbeitsrecht zeichnet sich durch seine intensive Kenntnis und Erfahrung im Arbeitsrecht aus, die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung seiner Mandanten bei Kündigungen des Arbeitsverhältnisses ist seine tägliche Spielwiese. Auch für den Unternehmer ist das Einschalten eines Fachanwalts bei geplanten Kündigungen ratsam. Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses hat viele Fallstricke die dem Arbeitgeber viele Unannehmlichkeiten bereiten können.

Schwergewichtigste Fehler auf Unternehmensseite die der Gekündigte gerichtlich anfechten kann, sind beispielsweise die Nichteinhaltung von Kündigungsfristen, die Nichtbeteiligung von Betriebsräten oder das Aussprechen einer fristlosen Kündigung obwohl nur eine ordentliche Kündigung zulässig ist. Auch hier sollte rechtzeitig ein Fachanwalt für Arbeitsrecht aufgesucht werden.

Der schlimmste Fehler auf Seiten des Arbeitnehmers ist dagegen die Versäumnis der gesetzlichen Drei-Wochen-Frist die für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage gilt. Wird diese Frist versäumt, so ist die Klage in den meisten Fällen verloren, und die Kündigung damit unanfechtbar.

Aber auch in diesem Fall wird ihnen ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht behilflich sein können, wenn die Voraussetzungen noch Handlungsspielraum bieten. Als Stichwort sei hier die Möglichkeit der Zulassung verspäteter Klagen genannt.

Zum Ende noch ein wichtiger Tipp vom Fachanwalt für Arbeitsrecht: Lassen sie sich ohne die Beratung eines Fachanwalts für Arbeitsrecht nicht auf einen gegenseitigen Aufhebungsvertrag ein. Dieser kann für Sie schwerwiegende Nachteile haben, wenn beispielsweise die Sperrung bei der Agentur für Arbeit die Folge ist.



Rechtsanwalt in Berlin

Die Stadt Berlin ist Bundeshauptstadt und der Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Anfänglich hat sich Berlin bereits im 12. Jahrhundert aus zwei Kaufmannssiedlungen beiderseitig der Spree entwickelt.

Als offizielles Jahr der Stadtgründung gilt 1237. Seit 1411 begann eine fast 500 Jahre dauernde Hohenzollernherrschaft in Berlin. 1486 wurde Berlin Residenzstadt. Gegen Ende des 16. Jh. ließen sich, angelockt durch das "Toleranzedikt" des Kurfürsten Friedrich Wilhelm, viele Glaubensflüchtlinge wie Hugenotten und Juden in Berlin nieder. Dies brachte eine starke eine kulturelle Bereicherung, sondern außerdem einen wirtschaftlichen Aufschwung für den Handel und die allgemeine Wirtschaftslage von Berlin. 1701 wird Berlin königliche Residenzstadt.

Die Zeiten des Wohlstandes und Wachstums sind beeinflusst von umfassender Bautätigkeit. Viele Gebäude wie das Opernpalais, die Staatsoper oder die alte Bibliothek, prägen noch heute das Stadtbild von Berlin. 1726 wird die Charité gegründet und 1791 das Brandenburger Tor eingeweiht. 1810 wird im Prinz - Heinrich - Palais die Universität eröffnet. 1871 wurde Berlin Hauptstadt des Deutschen Reiches. Berlin war somit politisches und ökonomisches Kernstück des Kaiserreiches. 1918 wurde in Berlin die "Freie deutsche Republik" proklamiert. 1920 war Berlin eine der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands und eine legendäre Künstlermetropole.

Während in der Innenstadt neue klassizistische Bauwerke entstanden, entwickelte sich vor den Toren von Berlin die Industrie. Mit der Kriegserklärung an Polen wurde Berlin zum Ausgangspunkt des Zweiten Weltkrieges. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges glich Berlin einer Trümmerlandschaft. Mit der Teilung Deutschlands wurde Berlin zum Mittelpunkt des Kalten Krieges. Berlin war 1971 nicht nur Namensgeber für das "Berliner Abkommen", sondern ging auch mit dem Fall der Betonbarriere, die Berlin in zwei Teile teilte, 1990 in die Weltgeschichte ein.

Heutzutage ist Berlin als Sitz des Deutschen Bundestages, von Parlamenten, Bundesministerien, Botschaften und Vertretungen, weiterhin politisches Machtzentrum Deutschlands. Berlin ist Universitäts- und Hochschulstandort, zählt zu einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen in Europa. Seinen etwa 3,4 Millioinen Einwohnern hat Berlin neben Spree und Müggelsee ein breit gefächertes Angebot an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten zu bieten.

In Berlin haben gleichermaßen diese Gerichte ihren Standort: der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin, das Kammergericht Berlin, das Landgericht Berlin (mit 3 Standorten), 11 Berliner Amtsgerichte, das Oberverwaltungsgericht Berlin - Brandenburg, das Landessozialgericht Berlin - Brandenburg, das Sozialgericht Berlin, das Finanzgericht Berlin - Brandenburg, das Landesarbeitsgericht Berlin - Brandenburg und das Arbeitsgericht Berlin. Das Arbeitsgericht Berlin befindet sich am Magdeburger Platz 1 in Berlin und ist vom Hbf Berlin mit der Buslinie M85, (Haltestelle Lützowstr. / Potsdamer Str."), zu erreichen.



Unsere Fachanwälte für Arbeitsrecht

Anja Harm, Hamburg
Axel de Fries, Cottbus
Axel Pöppel, Hamburg
Cetin Soygüder, Düsseldorf
Christian Hundertmark, Bochum
Dr. Dietmar Olsen, München
Maik Krebstekies, Berlin
Nils von Bergner, Hamburg


Fallbeispiel

Betriebsbedingte Kündigung

Die betriebsbedingte Kündigung ist die am häufigsten ausgesprochene Kündigung. Gleichzeitig ist sie – neben der verhaltensbedingten Kündigung – die am schwierigsten durchzusetzende Kündigungsart.

Die betriebsbedingte Kündigung wird von den Arbeitsgerichten in drei Stufen geprüft:

  • In der ersten Stufe ist der Wegfall des Arbeitsplatzes aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse festzustellen, die der Weiterbeschäftigung entgegenstehen.
  • In der zweiten Stufe ist das Fehlen einer Weiterbeschäftigungsmöglichkeit im Unternehmen zu prüfen.
  • In der dritten Stufe wird die Auswahlentscheidung des Arbeitgebers unter sozialen Gesichtspunkten überprüft.
Wenn eine der drei vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt ist, ist die Kündigung unwirksam. Daneben kann sich die Unwirksamkeit einer betriebsbedingten Kündigung auch aus formalen Gründen ergeben. So können einer fehlerhafte Betriebsratsanhörung oder eine unterbliebene Zustimmung in Fällen besonderen Kündigungsschutzes (z.B. Betriebsräte, Schwangere oder Schwerbehinderte) eine an sich wirksame Kündigung auch noch „kippen“.

Wir prüfen jede Kündigung unter allen erdenklichen Gesichtspunkten und entschieden dann gemeinsam mit Ihnen über das weitere Vorgehen.



Fallbeispiel

Rückzahlung von Ausbildungskosten

Eine unangemessen lange Bindung des Mitabreiters durch Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten ist grds. unzulässig und führt zur Unwirksamkeit der Klausel insgesamt. Daraus ergibt sich, daß der Angestellter keinerlei Erstattungsplfichten mehr hat.

Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, nach denen ein Mitarbeiter zur Rückzahlung von Aus- und Fortbildungskosten verpflichten, unterliegen nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgericht der Inhaltskontrolle nach den Regeln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen-Prüfung und somit den gleichen Anforderungen, wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Internetversendern, Kaufhäusern und Gebrauchtwagenhändlern.

Voraussetzung für eine rechtlich bindende Regelung über die Rückzahlung ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgericht , dass die Ausbildung für den Angestellten von tatsächlichem und geldwertem Vorteil ist. Eine "normale" ein oder mehrtägige Weiterbildung fällt nicht darunter. Es muß sich schon um eine Aus- oder Weiterbildung handeln, die den "Marktwert" erhöht und / oder die Aussichten am Arbeitsmarkt ernsthaft erhöht.

Darüber hinaus darf der Arbeitnehmer nach Abschluß der Ausbildung nicht über die Maßen lange an den Arbetisplatz gebunden wird. Ist eine zu lange Bindungsdauer vereinbart, führt dies grundsätzlich zur Unwirksamkeit der Rückzahlungsklausel insgesamt und ein Rückzahlungsanspruch besteht dann nicht mehr.

Nach einer recht komplizierten Rechtsprechung sind fast alle Reckzahlungsklausel von mehr als 2 Jahren in jedem Falle unwirksam. Aber kürzer wirkende Rückzahlungsvereinbarungen können unwirksam sein. Im rechtlichen Alltag haben sich die überwiegende Zahl entsprechenden Vertragspunkte als nicht wirksam gezeigt.




Denken Sie daran!

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